Page 2 - TECHNIK
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Kleiekotzer

        Der Kleiekotzer, auch Mühlgosche oder Schreckkopf genannt, war früher an
        der Öffnung des Mehlkastens angebracht. Aus der aufgerissenen „Gosche“
        rieselte die ausgesiebte Kleie in ein Behältnis.

        Oftmals waren die geschnitzten Masken Dreingaben der Mühlenbauer, die
        sie nach der Tagesarbeit anfertigten. Da der Mühlenbau nicht in wenigen
        Tagen erledigt war, wohnten die Mühlenbauer meist bei ihren Auftraggebern
        bis zum Abschluss der Arbeiten.

                                               Nachbildung eines historischen
                                               Kleiekotzers in der Wassermühle
                                               Klein Quenstedt

                                               Schnitzarbeit der AFU –
                                               Ausbildung Fortbildung
                                               Umschulung GmbH Halberstadt
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