Mittelmühle Seehausen (Börde)
Man merkt es schon an der Bezeichnung "Mittelmühle", dass es hier noch weitere Mühlen gegeben haben muss. Und wenn am selben Bachlauf schon zwei Mühlen oberhalb stehen, müssen folgerichtig auch noch zwei Mühlen unterhalb liegen. Tatsächlich sollen hier sechs oder gar sieben Mühlen bestanden haben. Doch es sind heute nur noch die "Pulvermühle", die "Schlentermühle" und die "Mittelmühle" vorhanden. Ein paar Fundamente einer weiteren Mühle sollen vorhanden sein.

Mein Besuch in der Mittelmühle fiel nur kurz aus. Freundlich aber bestimmt wurde mir mitgeteilt, dass es von der alten Mühle nichts mehr zu besichtigen gäbe. Selbst das Wasserrad sei längst abgebaut und außerdem wolle man gar keinen Besucherverkehr.
Das muss man akzeptieren und so begnügte ich mich dem Foto des obligatorischen, eingemauerten Mahlsteines.

Die Mühle ist bei der DGM registriert
39164 Seehausen (Börde) OT von Wanzleben (Börde), Ampfurther Mühlental 3, Landkreis Börde
Koordinaten: 52.076402, 11.302608
Eigentümer(in): privat
Das Objekt ist nicht als Denkmal ausgewiesen.
Ehemalige Wassermühle, oberschlächtiges Wasserrad, Rad Ø 4,5m, Wasserlauf: Sauerbach
Nutzungsarten: Getreidemühle

Baujahr: 1799, Betrieb bis: k.A.
Zustand: gefährdet
Nach Auskunft des jetzigen Besitzers sei von der Mühle nichts mehr vorhanden.
Als Technik soll vorhanden gewesen sein: 2 Walzenstühle davon 1 Porzellanwalzenstuhl, Quetsche, Steinmahlgang, stehendes Zeug,
Heutige Nutzung als Wohngrundstück und kleine Landwirtschaft,
Besuche sind nicht erwünscht, Besichtigungen nicht möglich.

Der obligatorische Mühlstein in der Wand

Der obligatorische Mühlstein in der Wand




Aktualisierung Samstag, 07.07.2018