Mücheln (Geiseltal), Floreis- oder Apelmühle
Floreismühle, Apelmühle

06249 St. Micheln OT von Mücheln (Geiseltal), Apostelstraße 8, Saalekreis
Koordinaten: 51.299154, 11.792765
Eigentümer(in): k.A.
Das Objekt ist als Kulturdenkmal ausgewiesen. - Erfassungsnummer: 094 20355 000 000 000 00
Wassermühle, Wasserlauf: Geisel
Nutzungsarten: ehemalige Getreidemühle

Baujahr: Vorgängerin aus dem 14. Jhd., Betrieb bis: 1950er Jahre
Zustand: gut
Das Anwesen liegt an der Einmündung der Apostelstraße/Kreisstraße 2163, unter dem Wohnhaus fließt noch heute die Geisel hindurch.
Dächer und Fassaden machen auf verfügbaren Bildern einen ordentlichen Eindruck, vermutlich dient das Grundstück heute nur noch Wohnzwecken.

Das Mühlengebäude steht auf Grundmauern aus dem 14. Jahrhundert. Die Mühle besaß ein oberschlächtiges und ein unterschlächtiges Mühlrad. 1708 war sie im Besitz der Witwe von Bastian Floreis. 1760 wurde die Mühle als Freigut erwähnt. Der Besitzer brauchte keine Abgaben und Frondienste zu leisten. Ab 1781 ist das Anwesen im Besitz der Familie Apel, die den Betrieb bis in die 1950er Jahre führte. Bis 1874 führte der Weg in Richtung Schnellroda noch durch eine Furt, erst dann wurde eine Brücke gebaut.

Das Foto der Apelmühle stellte Na Tura bereit
Das Foto der Mühle stellte "Na Tura" zur Verfügung.




Aktualisierung Samstag, 07.07.2018