Windmühle Gröningen
39397 Kloster Gröningen OT von Verbandsgemeinde Westliche Börde, Landkreis Börde
Koordinaten: 51.954900, 11.209525
Eigentümer(in): k.A.
Das Objekt ist nicht als Kulturdenkmal ausgewiesen.
ehemalige Bockwindmühle
Nutzungsarten: Getreidemühle

Baujahr 1894 Betrieb bis: vermutlich Mitte des 20. Jhds.
Zustand: abgebrochen
Aktuelle Luftbilder zeigen eine teilweise bewachsene Fläche innerhalb eines landwirtschaftlich genutzten Areals.

Ältere Karten weisen für die Gemarkung Gröningen insgesamt 1 Windmühle an der "Adamshöhe" und 5 Wassermühlen an Holtemme und Bode aus. Davon existieren zumindest in Resten noch zwei. (1-Kuckucksmühle, 6-Lichtmühle) .

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Die Karte zeigt von oben nach unten folgende Mühlenstandorte an:
  • 1 die Kuckucksmühle (in Resten noch vorhanden)
  • 2 die Obersalzmühle Mühle, abgebrochen
  • 3 die Windmühle auf der Adamshöhe
  • 4 den Standort der ehemaligen Papiermühle im Norden von Gröningen
  • 5 den Standort der sogenannten Lichtmühle (2019 in Resten noch vorhanden)
  • 6 Ölmühle am westlichen Ufer des Mühlgrabens 'gegenüber der Lichtmühle', (abgebrochen)

Im Zusammenhang mit der 'Obersalzmühle' schreibt Ralf Staufenbiel davon, dass der letzte Müller Ponto seinen Beruf noch auf der Gröninger Windmühle erlernt habe. Also müsste die Mühle mindestens bis etwa 1938-40 bestanden haben.

Das recht umfangreiche Material zu den Gröninger Mühlen wurde mir von Herrn Ralf Staufenbiel aus Kloster Gröningen zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür. Auch jenen Helfern, die ihm Material überließen bzw. zugearbeitet haben ein herzliches Dankeschön und "Glück zu!".




Aktualisierung Dienstag 07.1.2020