Wassermühle Klein Quenstedt

Die Mühle


Die Wassermühle Klein Quenstedt ist seit 7 Generationen im Familienbesitz und wird seit April 2000 von einem eingetragenen Verein betreut. Zielstellung ist, die historisch wertvollen Gebäude, Maschinen und Anlagen zu pflegen und in ihrem ursprünglichen Zustand zu erhalten. Da das der kleine Verein kaum allein stemmen konnte, kamen in der Vergangenheit umfangreiche Hilfen von Seiten des Tischlermeisters R. Klingenberg, der Kommunalen Beschäftigungsagentur des Landkreises Harz (KoBA) und dem Europäischen Bildungswerk für Beruf und Gesellschaft (EBG) gerade recht, um größere Instandsetzungsarbeiten zu ermöglichen.
So sind in den letzten 20 Jahren verschiedene Sanierungen erfolgt, Wasserradantrieb, Mühlgraben und Mühlenteich sind erneuert, Dächer wurden neu gedeckt, ein Vereinshaus konnte aus Mitteln vom Verkauf der Mauergrundstücke neu gebaut werden u.v.a.m.

  • Wikipedia Mauergrundstücksgesetz


  • Besichtigungen


    Ein Denkmal ohne Publikum? Natürlich kann man unsere Mühle besichtigen. Pfingstmontag und der Tag des offenen Denkmals sind gute Gelegenheiten dazu. Außerhalb dieser Zeiten ist das prinzipiell auch möglich. Gern organisieren wir für Kindergärten, Schulklassen, und Reisegruppen eine Mühlenbesichtigung und wenn Zeit dazu ist, gibt es gern auch einen Imbiss dazu. Sprechen sie uns einfach an.


    Mühlen in Sachsen-Anhalt

    Erfassungsbogen 1990
    Um 1990 haben sich einige Hobbymüllerinnen und -müller bemüht, die noch vorhandenen Mühlen in Sachsen-Anhalt möglichst vollständig zu erfassen. Die dabei verwendeten Vordrucke fanden sich stapelweise in der Wassermühle Klein Quenstedt.
    Um diese Arbeit nicht ungenutzt zu lassen, habe ich inzwischen 365 solcher Erfassungsbogen in eine Datenbank eingepflegt. Informationen zu diesen Mühlen finden sie auf der Unterseite "Mühlen LSA". Allerdings erwies sich die Arbeit dann doch als wesentlich umfangreicher, als es zunächst den Anschein hatte. Bei der Suche nach der einen oder anderen Mühle stieß ich immer wieder auf andere, mir noch unbekannte Mühlenstandorte.
    Das Internet tat sein Übriges dazu, die Listen der Kulturdenkmale, Wikipedia, der Sachsen-Anhalt Viewer und zahlreiche Webseiten von Privatleuten und Kommunen ließen mich immer wieder neue Mühlenstandorte entdecken.
    Und so ist der Datenbestand auf nunmehr 1082 nachgewiesene Mühlenstandorte und artverwandte Gewerbe allein in Sachsen-Anhalt angewachsen. Nicht berücksichtigt habe ich dabei die "modernen Schwestern" der guten alten Windmühlen. Windkraftanlagen habe ich nicht erfasst, selbst wenn die eine oder andere davon auf einem der Mühlenbilder mit erscheinen sollte.
    Aber einige der alten Wasserkraftanlagen habe ich schon mit aufgenommen, denn so manche davon entstand vor langer Zeit an einem der ehemaligen Wassermühlenstandorte.

    Noch ein Wort in eigener Sache zu dieser "Mühlendatenbank".
    Mir wurde schon die Frage gestellt, warum ich denn nun eine "eigene" Datenbank erstellen wolle, ich solle statt dessen doch besser meine gesammelten Mühlendaten den Machern der internationalen Mühlendatenbak zur Verfügung stellen und bitte nicht das Rad noch einmal erfinden.
    Das hört sich vernünftig an, aber nach einigen Recherchen in der Mühlendatenbank habe ich mich entschlossen, beides zu tun. Natürlich werde ich die hier erfassten Mühlendaten bereitstellen, um die "milldatabase" zu ergänzen. Allerdings bin ich der Auffassung, die in der "milldatabase" vorhandenen Mühlendaten sind oft sehr ungenau. Gerade die Auffindbarkeit von Mühlen ist für mich das A und O, und genau da scheint es sehr häufig zu hapern. Angegebene Koordinaten verweisen irgendwo in einen Ort, jedoch nicht auf den gewünschten Mühlenstandort, in Zeitz z.B. liegen die Mühlenstandorte auf einer Strecke von knapp 8m beieinander, das ist natürlich Unfug.
    Und wenn ich mir vorstelle, jemand plant mit solchen Daten eine Mühlentour, dann dürfte die Ernüchterung sehr bald eintreten. Natürlich bin ich sicher, dass die hier veröffentlichten Angaben auch oft ungenau oder u.U. auch längst überholt sind. Aber eines ist sicher, in den allermeisten Fällen sind die Mühlenstandorte genau angegeben und dort, wo ich den Standort nicht kenne, ist das auch entsprechend vermerkt. Außerdem ist es mir mit dieser Datenbank möglich, bestimmte Zusammenfassungen, Auswertungen und Listen zu erstellen, die man so in der "milldatabase" nicht finden kann.
    Wenn sie also gern wissen möchten, wieviele Bockwindmühlen, Turmholländer oder Wassermühlen in ihrem Heimatkreis noch existieren, dann schauen sie sich den Bereich "Listen" an.

    Und wenn sie ansonsten Anregungen und Hinweise, Ergänzungen, Korrekturen oder vielleicht das eine oder andere Bild für diese Seiten haben, würde ich mich über eine entsprechende Nachricht freuen.
    In diesem Sinne - "Glück zu!"

    Winfried Sarömba

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